Internet of Things mit Node-RED und einem REST-Service auf einem Raspberry PI

von Manuel Breitfeld

Node-RED ist ein Browser-basierter Editor zur Modellierung von Informationsflüssen aus verschiedenen Quellen. Ganz im Sinne des "Internet der Dinge" können mittels Node-RED einfach Services abgefragt, weiterverarbeitet und diverse Aktionen anhand von Kriterien im Anschluss ausgelöst werden.

Im Folgenden sieht man den Flow zu einem einfachen Beispiel:

Node-RED ist in diesem Fall auf einem Raspberry PI installiert. Der Raspberry PI verfügt über einen Temperatursensor, dessen Daten mittels einer kleinen Spring Boot Applikation als REST-Service zur Verfügung gestellt werden.

Was passiert also in obigem Flow?

  1. Alle 5 Minuten ruft Node-RED per GET-Request den REST-Service ab (Inject-Node und HTTP Request-Node)
  2. Aus der JSON-Antwort des Services wird die Temperatur extrahiert und an den nächsten Knoten (Function-Node) weitergegeben
  3. Übersteigt die Temperatur die Schwelle von 35 Grad, wird eine Nachricht für Twitter vorbereitet und die Grad-Zahl zu Testzwecken in der Debug-Konsole (rechter Bildschirmrand) ausgeben (Switch-NodeFunction-Node und Debug-Node).
  4. Schlussendlich wird die Twitter-Nachricht an Twitter versandt (Twitter-Node).
Das Ergebnis auf Twitter sah in diesem Fall wie folgt aus:
Besonders bemerkenswert ist an dieser Stelle, dass sich obiger Flow zur Laufzeit erstellen wie auch ändern lässt. Die Interaktion mit dem Flow Editor erfolgt per Drag & Drop und so einfach wie es im Screenshot dargestellt ist, verhält es sich tatsächlich auch.
Für viele Szenarion können also out-of-the-box verschiedene Quellen und Dienste miteinander verbunden werden, ohne dass eine eigene Applikation aufwändig erstellt werden muss oder viele Zeilen Code geschrieben werden müssen. 

Kategorien: Business IntelligenceInternet of ThingsSpring

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