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Mit Kreativität zur individuellen Lösung: Systeme ohne Schnittstellen verbinden

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Bei der Erstellung individueller Softwarelösungen kommt es häufig vor, dass verschiedene Systeme miteinander „verbunden“ werden müssen, um beispielsweise Abläufe zu vereinfachen oder fehleranfällige, manuelle Schritte loszuwerden (Daten aus dem einen System ermitteln und von Hand in ein anderes System eintragen). Von den technischen Verbindungen in derartigen System-übergreifenden Prozessen merkt der Anwender idealerweise nichts. Die dahinter liegenden Systeme "sprechen" miteinander, ohne dass der Benutzer mit den jeweiligen Systemen explizit arbeitet.

Aus technischer Sicht reden wir dann von einer Systemintegration. Normalerweise werden Systeme über sogenannte Schnittstellen und APIs (Application Programming Interfaces – Benutzerschnittstellen) miteinander verbunden, d.h. tauschen Daten aus oder initiieren weitere Verarbeitungen. In diesem Fall haben die Hersteller der Systeme bereits entsprechende Schnittstellen vorgesehen und implementiert. Aber was kann man tun, wenn keine Schnittstellen existieren?

Keine Schnittstellen? Was nun?

Eine Variante ist es, beim Hersteller nachzufragen, inwieweit er eine Schnittstelle individuell implementieren kann. Wie schätzen Sie die Erfolgsaussichten ein?

Es gibt viele Gründe, warum hier eine individuelle Lösung gesucht werden muss:

  • Der Hersteller möchte Ihnen lieber ein Upgrade auf eine neue Produktversion verkaufen, in der dann die Schnittstelle vermeintlich enthalten ist. Das Upgrade würde aber auf Ihrer Seite für enorme Folgeaufwände sorgen.
  • Der Hersteller lehnt eine individuelle Anpassung ab, da dies nicht seinem Produkt- und Service-Verständnis entspricht.
  • Das System oder die von Ihnen eingesetzte Version ist nur noch im Maintenance Modus beim Hersteller.
  • Sie befürchten, dass eine individuelle Anpassung Ihnen beim nächsten Versionsupgrade Probleme bereitet und sie dies wieder neu implementieren lassen müssen.
  • Ihre IT unterstützt die Anbindung über die Schnittstelle nicht.

Und sicher fallen Ihnen noch weitere Gründe ein.

Häufig ist dies das Aus für eine wünschenswerte Vereinfachung in einem Ablauf. Aber mit etwas Kreativität findet man auch für solche Fälle eine technische Lösung, ohne das anzubindende System zu verändern.

Beispiel: Ein nicht anpassbares globales Zielsystem

Ich möchte hier kurz ein Beispiel aus einem Projekt skizzieren: In einem großen Konzern mussten Mitarbeiter bei bestimmten Vorgängen diese aus juristischen und Compliance Gründen in einem System dokumentieren. Das dazu notwendige System wurde zentral von der internen IT betreut und war weltweit im Einsatz. Aus Anwendersicht war das System sehr langsam (sowohl technisch als auch durch Netzwerk Latenz) und kompliziert / benutzerunfreundlich aufgebaut (u.a. auch viele Klicks mit langer Wartezeit). Als Folge wurde der Eintrag häufig unterlassen, was zu anderen Problemen geführt hat.

Daher bestand der Wunsch, die zwingend notwendige Dokumentation für die Anwender zu erleichtern. Unsere Lösung bestand aus 2 Teilen:

Mit dem ersten Teil wurde für die Benutzer eine neue Anwendung geschaffen, mit denen die notwendigen Daten erfasst werden. Die Anwendung wurde besonders benutzerfreundlich und performant umgesetzt und damit eine schnelle und einfache Datenerfassung ermöglicht.

Der zweite Teil der Lösung musste dafür sorgen, dass die Daten im Zielsystem landen und noch eine notwendige Identifikationsnummer des Vorgangs als Nachweis zurück geliefert wird. Das Zielsystem jedoch verfügte über keinerlei Schnittstellen, der Hersteller konnte auch nicht angesprochen werden / stand nicht für Anpassungen zur Verfügung. Im Sinne eines globalen Systems gab es für den Wunsch eines einzelnen Landes im Konzern auch keine Unterstützung durch die globale IT.

Die Lösung: Technik von Oberflächentests / Robotic Process Automation nutzen

Nun war also eine kreative technische Lösung notwendig: Die Grundidee stammt von der Durchführung von Oberflächentests. Für diese Oberflächentests werden Werkzeuge eingesetzt, mit denen die Benutzeroberfläche wie ferngesteuert bedient wird, d.h. es werden Skripte / Programme geschrieben, mit denen bspw. die Oberflächenelemente wie Buttons oder Reiter angeklickt werden. Ein bekannter Vertreter dieser Art Werkzeuge ist Selenium.

Dieses Grundprinzip haben wir uns für die Übertragung der Daten in dem oben geschilderten Fall zunutze gemacht: Im Zielsystem wurden die Daten per Tool über die Oberfläche eingetragen – was unsichtbar im Hintergrund passierte. Der bei der Erfassung im Zielsystem erzeugte fachliche Schlüssel wurde als Referenz / Nachweis in das Ausgangssystem zurück übertragen.

Als Technologie haben wir in diesem Fall Kapow von Kofax genutzt, das eine stabile und professionelle Umsetzung des oben geschilderten Falles ermöglicht hat.

Die geschilderte grundsätzliche Technik ist heute unter dem Begriff RPA – Robotic Process Automation in aller Munde. Und wer den Kofax Link geklickt hat, konnte schnell erkennen, dass Kofax ein Akteur im RPA Feld ist.

Individuelle Lösungen: kreativ, schnell, kostengünstig

Individuelle Softwarelösungen sind also immer wieder gefragt – insbesondere auch im Bereich der Integration von Anwendungen. Nicht vorhandene Schnittstellen sind noch kein Grund aufzugeben – auch hier können Lösungen gefunden werden. Eine Technik wie Robotic Process Automation ist geeignet, um Verbindungen zu Systemen herzustellen, die Daten weitergeben / Prozesse anstoßen oder auch Daten von anderen Systemen abgreifen.

Individuelle Softwarelösungen bedeutet also nicht zwingend, dass ganz viel programmiert werden muss: Durch geschickten Einsatz vorhandener Tools und Technologie können auch in überschaubarer Zeit bezahlbare Lösungen geschaffen werden.

Kategorien: Individuelle Software LösungenKapowSelenium

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